Verantwortung wahrnehmen

Die Einhaltung gesetzlicher Regeln und Normen ist uns zu wenig - wir wollen weit darüber hinaus gehen. Seit 2013 haben wir über 200 Mio. Euro in neue Papiermaschinen investiert, und darüber hinaus viele weitere Investitionen in nachhaltige Projekte getätigt. Deshalb haben unsere Papiere niedrigste Luft/Wasser-Emissionswerte und den kleinstmöglichen CO2-Footprint.

Starkraft PM2 Gebäude
Umwelt­schutz weiter­denken

Uns ist klar: wir haben nur eine Welt, und auf diese müssen wir gut achtgeben. Unsere beiden Papiermachinen sind derzeit die modernsten Papiermaschinen der Welt – damit erreichen wir bei minimalem Energieeinsatz maximale Effizienz. Darüber hinaus können wir äußerst niedrige Grammaturen produzieren - und damit weniger Verpackung bei gleicher Funktionalität anbieten.

Rohmaterial aus nachhaltigen Quellen

Unsere Rohmaterialien stammen durchwegs aus nachhaltigen Quellen. Die Zellstoff Pöls AG bekennt sich zur vorbildlichen Forstwirtschaft und den Forderungen der FSC®- und PEFC™ Richtlinien. Mit der Umsetzung und Aufrechterhaltung dieser werden soziale, ökonomische und ökologische Beiträge zur Walderhaltung geleistet.
 
FSC® und PEFC zertifizierte Produkte auf Anfrage.
 
79 % des gesamten Holzes, das im Jahr 2018 in der Zellstoff Pöls AG verwendet wurde, kam aus Österreich.

Der gesamte Holzumsatz in Österreich betrug im Jahr 2017 in etwa 40 Mio. Festmeter. Davon wurden gut 60 % energetisch genutzt, d.h. verbrannt, um Wärme bzw. Strom zu erzeugen. Lediglich 40 % wurden zur Herstellung von Produkten für die Säge- und Plattenindustrie sowie zur Produktion von Zellstoff und Papier verwendet. Der Anteil des Holzbedarfs für die Zellstoff- und Papierherstellung am Gesamtholzverbrauch in Österreich ist dabei sehr gering.

Kürzestmöglicher Transportweg des Zellstoffs

Zellstoffzuführ

An unserem Standort in Pöls-Oberkurzheim wird ECF-gebleichter Langfasersulfatzellstoff (Orion) sowie Kraftpapier (Starkraft) erzeugt. Aufgrund der hohen Ressourcen- und Energieeffizienz des Zellstoffherstellungs-Prozesses kann der Großteil des Energiebedarfs für die Zellstoff- und Papierproduktion aus dem Rohstoff Holz gewonnen werden.
 
Durch die Integration der Papiermaschinen in den Gesamtprozess kann der Zellstoff in flüssiger Form zur Papierfabrik gepumpt werden, wodurch Trocknungsenergie und Transportaufwand eingespart wird.
 
 
In den letzten 14 Jahren wurden rund € 650 Mio. am Standort investiert, um neben der Steigerung der Produktionsmengen auch eine Erhöhung der Energieeffizienz bei Einhaltung der strengen Umweltauflagen zu erreichen.

Synergien sinnvoll nutzen – der Umwelt zuliebe

Die bei der Zellstoffherstellung anfallende Abwärme wird unter anderem in ein Fernwärmenetz eingespeist, das über eine 18 km lange Leitungstrasse Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte mit Wärme versorgt. Der im Prozess erzeugte überschüssige elektrische Strom wird ins öffentliche Stromnetz geliefert und deckt den Energiebedarf von rund 10.000 Haushalten. Diese Maßnahmen führen zu einer erheblichen Reduktion von fossilen CO2-Emissionen in der Region, da ursprünglich zur Energiegewinnung der biogene Rohstoff Holz verwendet wird.
 
Darüber hinaus werden am Standort wichtige Bio-Chemikalien wie Tallöl und Terpentin erzeugt, die aufgrund ihres natürlichen Ursprungs einen weiteren Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.

Zellstoff Pöls Wertschöpfungskette

Sauberes Wasser und perfekte Luftqualität

In der werkseigenen leistungsfähigen Abwasserreinigungsanlage, die auf 200.000 EW dimensioniert ist, werden neben den Abwässern aus den Produktionsanlagen zusätzlich Abwässer aus dem Umland geklärt und unter Einhaltung strenger Grenzwerte an den Pölsbach abgegeben.
 
Die Abluft-Emissionen können durch Verwendung modernster Verbrennungstechnologien und Nutzung effizienter Reinigungsanlagen unter den behördlich vorgeschriebenen Grenzwerten gehalten werden.

Geschlossener Produktionskreislauf

In puncto Ressourceneffizienz glänzt der Sulfatzellstoffprozess aufgrund seiner geschlossenen Kreisläufe. Die für die Kochung des Holzes und für die Gewinnung der Faser notwendigen Chemikalien werden im Produktionsbereich Laugenrückgewinnung aus den eingesetzten Chemikalien regeneriert. Diese rund 1,7 Mio. m³ an Kochchemikalien pro Jahr müssen damit niemals in Tank-LKWs abgefüllt und hunderte Kilometer auf der Straße transportiert werden, sondern werden in jeder Sekunde im Prozess erzeugt und verbraucht und verlassen niemals die Werksgrenzen. Dies führt zu einer indirekten Reduktion des Verkehrsaufkommens.

Save the Rhinos

Unser Logo ein Nashorn mit Flügeln, das für uns Kraft und Stärke symbolisiert. Unser „Flying Rhino“ bedeutet uns viel, deshalb fühlen wir uns verpflichtet, uns für den Schutz dieser Tiere – die massiv vom Aussterben bedroht sind – zu engagieren. Wir unterstützen deshalb Non-Profit-Organisationen in Südafrika, die sich für die bedrohten Nashörner einsetzen. Mehr dazu finden Sie hier.

Starkraft - Umwelt verträglich
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