• Verantwortung im Fokus

Ressourcen­ effizient einsetzen­

Uns ist klar: Wir haben nur eine Welt, und auf diese müssen wir gut achtgeben. Bei der Herstellung unserer Papiere achten wir auf den Einsatz von Energie und Ressourcen. Durch die Produktion niedriger Grammaturen kann der Materialeinsatz je nach Anwendung bei vergleichbarer Funktionalität reduziert werden.

Verantwortungsvolle Rohstoffbeschaffung

Unsere Holzrohstoffe stammen aus zertifizierter und/oder kontrollierter Herkunft. Dabei orientieren wir uns an den Anforderungen der FSC®- und PEFC-Standards im Rahmen unserer bestehenden Zertifizierungen. Die Einhaltung dieser Standards unterstützt soziale, ökologische und wirtschaftliche Anforderungen entlang der Lieferkette.

Holz ist ein wertvoller Rohstoff und wird möglichst effizient genutzt. Während hochwertige Sortimente beispielsweise in der Bau- und Möbelindustrie eingesetzt werden, verarbeitet die Zellstoff- und Papierindustrie vor allem Durchforstungsholz sowie Nebenprodukte der Sägeindustrie. Dadurch trägt sie wesentlich zur ressourceneffizienten Kaskadennutzung von Holz bei.

Zertifikate

Bei Starkraft haben wir zertifizierte Managementsysteme für Qualität (ISO 9001), Umwelt (ISO 14001), Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (OHSAS 18001) sowie PEFC Chain of Custody.
 
Zusätzlich haben wir ein Zertifikat der biologischen Abbaubarkeit und Compliance für unsere Papierprodukte.

PCF (Product Carbon Footprint)

Für ausgewählte Starkraft-Produkte ist auf Anfrage ein Product Carbon Footprint (PCF) erhältlich. Bitte kontaktieren Sie unser Nachhaltigkeitsteam unter sustainability@zellstoff-poels.at.

Kürzestmöglicher Transportweg des Zellstoffs

An unserem Standort in Pöls-Oberkurzheim wird ECF-gebleichter Langfasersulfatzellstoff (Orion) sowie Kraftpapier (Starkraft) erzeugt. Aufgrund der hohen Ressourcen- und Energieeffizienz des Zellstoffherstellungs-Prozesses kann der Großteil des Energiebedarfs für die Zellstoff- und Papierproduktion aus dem Rohstoff Holz gewonnen werden.
 
Durch die Integration der Papiermaschinen in den Gesamtprozess kann der Zellstoff in flüssiger Form zur Papierfabrik gepumpt werden, wodurch Trocknungsenergie und Transportaufwand eingespart wird.
 
 
In den letzten 14 Jahren wurden rund € 650 Mio. am Standort investiert, um neben der Steigerung der Produktionsmengen auch eine Erhöhung der Energieeffizienz bei Einhaltung der strengen Umweltauflagen zu erreichen.

Nebenprodukte und Energie effizient nutzen

Die bei der Zellstoffherstellung anfallende Abwärme wird unter anderem in ein Fernwärmenetz eingespeist, das über eine 18 km lange Leitungstrasse Betriebe, öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte mit Wärme versorgt. Auch überschüssiger elektrischer Strom aus dem Produktionsprozess wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Im Jahr 2025 konnte mit der in Form von Strom und Wärme eingespeisten überschüssigen Energie rechnerisch der Energiebedarf von rund 20.000 Haushaltsäquivalenten gedeckt werden. Ein Teil der dafür eingesetzten Energie stammt aus erneuerbaren, holzbasierten Energiequellen aus dem Zellstoffherstellungsprozess.
 
Am Standort fallen Tallöl und Terpentin als Nebenprodukte des Zellstoffprozesses an und werden einer weiteren Nutzung zugeführt.

Zellstoff Pöls Wertschöpfungskette

Abwasser- und Abluftmanagement

Produktionsabwässer werden behandelt und unter Einhaltung der geltenden behördlichen Grenzwerte eingeleitet. Abluftemissionen werden überwacht und durch geeignete Verbrennungs- und Reinigungstechnik begrenzt.

Geschlossener Produktionskreislauf

Im Laugenrückgewinnungsprozess werden eingesetzte Kochchemikalien zurückgewonnen und erneut im Produktionsprozess verwendet. Die für die Kochung des Holzes und für die Gewinnung der Faser notwendigen Chemikalien werden im Produktionsbereich Laugenrückgewinnung aus den eingesetzten Chemikalien regeneriert. Diese Kochchemikalien müssen damit niemals in Tank-LKWs abgefüllt und hunderte Kilometer auf der Straße transportiert werden, sondern werden in jeder Sekunde im Prozess erzeugt und verbraucht und verlassen niemals die Werksgrenzen. Dies führt zu einer indirekten Reduktion des Verkehrsaufkommens.